Dienstag, 29. September 2009

Sandsturm

So was habe ich ja überhaupt noch gar nicht erlebt!! Wahnsinn! Roter Sand, Staub und das alles im Sonnenaufgang - die ganze Welt war orange. Schon unheimlich, aber phänomenal...

Es gibt einige Leute, die Fotos gemacht haben. Unter folgendem Link könnt Ihr Euch mal nen Eindruck machen:

http://www.flickr.com/photos/tomhide/3945958990/

Sonntag, 6. September 2009

457

Gestern war hier mal wieder ne ordentliche Party im Gange und wir haben auch alle direkten Nachbarn eingeladen. Die sind auch alle fröhlich vorbeigekomen so dass sich also niemand über eventuellen Lärm beschwert hat - und die sind alle wirklich sehr in Ordnung! Es sieht also so aus als würde der Gießkannenschreck, der mir irgendwann letztes Jahr ne Verwarnung von der Hausverwaltung eingebracht hat, woanders wohnen. Gut so - ich hoffe, er wohnt ganz am anderen Ende des Flures!

Charlotte hat ihr Visum genehmigt bekommen und das war der Grund für unsere Party. Ihr 457 ist durch und damit darf sie theoretisch 4 Jahre bleiben. Sehr schön, so muss ich mir vorerst schon mal keinen neuen Mitbewohner suchen. Da wir uns so gut verstehen wäre es auch nur schade gewesen wenn sie wieder hätte gehen müssen. Insgesamt waren mal wieder so um die 30 Leute da und wir haben gegrillt. Der Winter ist vorüber, es war brüllend heiß gestern tagsüber und wohl auch heute. Davon habe ich allerdings weniger mitbekommen, weil das letzte Bier, das ich aus meiner Badewanne gefischt habe, dann doch irgendwie schlecht gewesen sein muss. Zum Glück hatten wir schon nachmittags angefangen zu feiern so dass wir dann gegen 2h im Bett waren - also gar nicht mal so spät. Trotzdem ist das natürlich genug Zeit sich das ein oder andere Bierchen hinter die Binde zu kippen, sich mit den vielen lieben Gästen zu unterhalten und sich die Seele aus dem Leib zu tanzen. Eine schöne Party war's und das Aufräumen war heute auch gar nicht so schlimm.

Heute Abend kommen dann Hannes und Konsorten vorbei um Charlotte, Felix und mir beim Restevernichten zu helfen. Ich habe nicht vor, den Rest der Woche Hähnchenspieße zu futtern...

Ach ja, Felix... Felix ist nun schon eine Woche hier und bleibt auch erst mal bis er ne eigene Wohnung mit seinen Freunden, die irgendwann im November ankommen, gefunden hat. Er beginnt nächste Woche sein Studium hier in Sydney und ist auch erst mal 2.5 Jahre hier. Wer weiß ob ich noch hier bin wenn er fertig ist, aber immerhin habe ich wieder einen netten Menschen gefunden, der eine Weile da sein wird. Wieder Glück gehabt!

Weniger Glück hatte ich allerdings mit meinem Auto, das am Freitag der Meinung war mal ordentlich viel Qualm aus der Motorhaube zu blasen und zu überhitzen. Weniger witzig zumal ich eigentlich fürs nächste halbe Jahr keinen Autokauf eingeplant hatte. Ich habe den Wagen übers Wochenende auf der Arbeit gelassen und werde morgen einen Termin in der Werkstatt machen. Vielleicht habe ich ja Glück und meine Kollegen Amador und Jannie haben Recht dass es diesmal nur der Schlauch zur Kühlung ist, der undicht ist... Das wäre natürlich gut und ich käme mit nem blauen Auge davon. Also fleißig Daumen drücken!!

Sonntag, 23. August 2009

Bundeena

Nach einem gelungenen Spieleabend mit reichlich Wein bei Nachbarin Anke, waren Charlotte und ich heute Morgen nicht in der allerbesten Verfassung aufzubrechen - geschweige denn zeitig. Wir wollten runter ins Shire fahren, weil Jade Geburtstag und zum Dinner eingeladen hat und aus der Fahrt dort hinunter gleich einen ganzen Tagesausflug machen. So gegen 13h sind wir dann auch schon losgefahren... Es war wunderschönes Wetter heute! Der Winter scheint endgültig vorbei zu sein. Die Sonne hat geschienen und man konnte schon wieder im Tshirt herumlaufen. Dafür kann man Australien wirklich lieben.

So haben wir uns ins Auto gesetzt, wie immer auf dem Weg ins Shire Reisepass dabei und Southern Cross Tattooaufkleber auf dem Oberarm, und die Brücke in eine andere Welt überquert. Schön ist es dort unten wirklich - nur eben anders...

Wir waren in Cronulla zum Abendessen verabredet, also haben wir da mein Auto geparkt und die Fähre nach Bundeena genommen. Eine süßes kleines grün-gelbes Bötchen hat uns in 20 Minuten ans andere Ende der Bucht gefahren, wo das 2000 Seelen-Dörfchen mit bester Aussicht aufs Wasser liegt. Es ist komplett vom Royal Nationalpark eingegrenzt und es gibt viele schöne Wanderwege. Wir haben uns für heute nur einen aussuchen können, da die Zeit ja etwas knapp war. Am Jibbon Beach entlang führte ein etwa schulterbreiter Pfad durch den Busch, an einem versteckten kleinen Strand und später an Klippen entlang zu Jibbon Head raus. Von dort konnte man die City Skyline in weiter Ferne sehen, die Natur genießen und sich auf das Zwitschern der Vögel und die Brandung konzentrieren... Herrlich, fast wie ein kleiner Urlaub. Auf dem Rückweg zur Fähre ging auch noch die Sonne unter, so dass der Tag nach etwas holprigem Start doch noch wunderschön geendet hat. Zurück in Cronulla haben wir uns dann mit Jade, Evan und den übrigen Geburtstagsgästen in einem Thai-Restaurant zum Dinner getroffen um den Abend schön ausklingen zu lassen. So lasse ich es mir gefallen...

Mittwoch, 5. August 2009

Christmas in July

Vor lauter Besuch, Sport und anderen Dingen bin ich gar nicht dazu gekommen über unsere Xmas in July Party zu berichten. Gemeinsam mit meiner deutschen Nachbarin Anke hatte ich vor einiger Zeit geplant mal wieder ne Party steigen zu lassen und da hat sich das Motto Christmas in July angeboten. Da es ja dann hier in Australien endlich mal kalt genug für Glühwein und Co ist, wird das hier ganz heftig gefeiert. In den Blue Mountains etwa findet jedes Jahr ein Festival statt und zieht Menschenmassen an. Da noch Zuckerhüte übrig waren, habe ich mich breitschlagen lassen eine Feuerzangenbowle zuzubereiten, die auch wunderschön blau in der Küche gebrannt hat...

Wir haben in beiden Wohnungen gefeiert, jeder Gast hat was zu essen und zu trinken mitgebracht, die Wohnungen waren weihnachtlich dekoriert und die Leute, die da waren, haben sich super verstanden. Alles in allem eine sehr gelungene Party mit Köstlichkeiten aus aller Herren Länder. So haben die Engländer etwa Mince Pies und Christmas Cakes mitgebracht, von uns Deutschen gab es Glühwein, Feuerzangenbowle und Truthahn. Ja, Truthahn! Ich kann stolz verkünden dass mein Ofen einen Truthahn zustande gebracht hat, der mal richtig lecker war!

Wir haben nachmittags angefangen zu feiern und haben jeder einen Becher Glühwein oder Feuerzangenbowle mit auf die Dachterrasse genommen, wo wir den Sonnenuntergang beobachtet haben. Perfekt dass es ein wunderschöner Sonnenuntergang hinter der Skyline der Stadt war und der Regen erst am Sonntag kam - manchmal hat man eben Glück! Wir haben ewig gefeiert und keiner meiner Gäste wollte so recht nach Hause. Insgesamt waren wir wohl etwa 60 Leute, 30 von mir und Charlotte und dann 30 von Anke und ihrem Mitbewohner. Ich kann mich nicht erinnern wann ich ins Bett gefallen bin, nur dass Philo und Jodi mal wieder die letzten waren und ich am nächsten Morgen mit nem ordentlichen Kater aufgewacht bin. Zu putzen war nicht besonders viel - alles ist recht zivil über die Bühne gegangen und den einen Rotweinfleck auf dem Teppich kriegen wir schon irgendwie irgendwann raus... Sonntag Abend dann, nach überstandendem Kater, haben wir das perfekte Wochenende mit einem Besuch des Musicals Chicago abgerundet und damit Jodi's Geburtstagsgeschenk eingelöst. Sehr sexy, all die halbnackten Jungs und Mädels auf der Bühne!

Sonntag, 26. Juli 2009

Geburtstag

Meine Mitbewohnerin Charlotte hat die Organisation meines Geburtstags übernommen, den ich ursprünglich ja gar nicht feiern wollte, weil ja am Tag darauf die große Christmas in July Party stattfinden sollte. Sie war der Meinung das ginge ja mal gar nicht – wenn man ne zusätzliche Gelegenheit zum Feiern hat, solle man die auch wahrnehmen. Gesagt, getan... Mir wurde im Nachhinein berichtet dass weit über 100 Emails hin- und hergegangen sind bis meine Geburtstagsüberraschung stand. Beeindruckend und schön zu wissen, dass ich hier schon so viele liebe Freunde kennen gelernt habe, die mir einen unvergesslichen Abend bereiten wollten und haben.
Ich wusste von nichts ausser dass wir Freitag Abend ausgehen würden. Wie gewöhnlich habe ich Freitag Morgen meine Jeans angezogen – Casual Friday auf der Arbeit – als Charlotte gleich mal interveniert hat und meinte, ein Rock sollte es schon sein und auf gar keinen Fall Jeans. Und ich sollte bitte nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren, damit ich nicht auf dem Rückweg im Stau stehen und zu spät zu meiner Party kommen würde. Ein Zug in die Innenstadt wäre perfekt und sie würde mir dann sagen wo ich aussteigen soll. Spannend... Also habe ich gehorcht, mir einen schwarzen Rock aus dem Kleiderschrank gefischt und mich in ein Taxi gesetzt, denn für den Zug war es zu spät nachdem Charlotte und Pe, die im Moment zu Besuch ist, mir ein 1a Frühstück gezaubert hatten - sogar mit Brötchen aus der deutschen Bäckerei – und ich meine 3 Millionen Geschenke ausgepackt hatte. Ein perfekter Start in einen unvergesslichen Geburtstag!
Auf zur Arbeit, der übliche Kram, ich habe allerdings einen Apfel-Rhabarber-Kuchen und ein Ständchen vom gesamten Kollegium bekommen...Zu Mittag wurde ich von meinem Kollegen Amador zu einem Pide eingeladen und habe auch noch Blumen von ihm und Kollegin Ally abgestaubt – Glückspilz der ich bin... Wohl wissend dass Charlotte ja meine Überraschung geplant hatte, habe ich versucht was herauszufinden, beispielsweise wer denn überhaupt kommen würde, und habe dann gleich mal Ams versucht ins Verhör zu nehmen. Das hat weniger gut geklappt, weil er überzeugend gelogen hat dass er leider nicht würde kommen können, weil er schon seit Ewigkeiten eine Verabredung mit anderen Freunden hatte, aber dass er am nächsten Tag zur Christmas in July Part erscheinen würde. Hmmm... so war ich also kein Stück schlauer und immer noch der Meinung ich würde irgendwann in den Zug Richtung Innenstadt steigen und hoffentlich rechtzeitig erfahren welche Haltestelle meine sein würde... wie sich herausstellte, sollte ich nicht den Zug nehmen, sondern von Ams nach Hause gefahren werden – so viel zum Thema Jeans... ich hätte mich also nach der Arbeit noch zu Hause umziehen können! Grmpf, den Rock hatte ich dann also umsonst den ganzen Tag an...
Kurz auf Pe und Charlotte gewartet, dann ab ins Taxi nach... ja, ich habe natürlich meine Ohren gespitzt und mal wieder NICHTS rausgefunden, weil Charlotte dem Taxifahrer nur eine Straße genannt hat und so war ich noch immer völlig ahnungslos wo wir meinen Geburtstag feiern würden, wer kommen würde und was wir überhaupt machen würde... hoffentlich Abendessen, denn ich hatte Hunger! Abgesetzt wurden wir dann an Macquarie Street in der Nähe der Oper und dann ging mir ein Licht auf: Ice Bar! Wooohooo!!! Da wollte ich immer schon mal hin und wie es so oft ist, hatte ich es einfach noch nicht geschafft – dafür muss sich ja auch irgendwie eine Gelegenheit ergeben... Ice Bar ist -15° kalt, man bekommt Mäntel und Handschuhe und die Cocktails werden in Eisbechern serviert. Die Bar selbst ist sehr klein und fasst gerade mal 20 Leute. Es sind unzählige wunderschöne Eisskulpturen ausgestellt und das Licht ist bläulich – super Atmosphäre und man ist nach der halben Stunde, die man bleiben darf, garantiert schockgefrostet... Charlotte hatte in der normalen Bar im Erdgeschoss zunächst einen überraschend großen Tisch reserviert. Um meine Verwirrung noch perfekt zu machen, hat sie 6 Cupcakes gekauft... Nun waren ja Pe, Charlotte, Amador und ich schon da – also wären noch 2 Cupcakes übrig geblieben, aber wir hatten Platz für knapp 20 Leute an dem Tisch, den sie reserviert hatte... Hm....
Nach und nach tauchten meine australischen Freunde auf – einer nach dem anderen und ich habe mich über jeden gefreut wie ein kleines Kind. Es ist ein wunderschönes Gefühl zu wissen dass sich wirklich jeder einzelne von ihnen Zeit genommen hat zumindest auf einen Drink vorbeizukommen, auch wenn sie an dem Abend noch andere Verpflichtungen hatte, wie beispielsweise Besuch aus Europa durch Sydney zu führen... Gut 15 Leute waren da um auf meinen Geburtstag anzustoßen bevor wir dann zu zwölft in die Ice Bar sind. Danach haben sich noch 4 Leute verabschiedet, es ging mit den verbleibenden 6 wieder in ein Taxi und ab – ja wohin? Wieder habe ich meine Ohren gespitzt und NICHTS rausgefunden, weil Jodi einfach nur meinte, unser Taxifahrer sollte dem anderen Taxi folgen... Das hat der dann nicht so gut hinbekommen und ist irgendwann falsch abgebogen, so dass Jodi ihm doch noch sagen musste wohin... Australia Square! Yay... Summit!!! Das sich drehende Restaurant mitten in der Innenstadt auf der 47. Etage mit der perfekten Aussicht auf Sydney bei Nacht. Was für eine gute Idee! Als ich aus dem Lift stieg waren wieder neue Überraschungsgäste da: Diesmal saßen Jade und Evan schon am Tisch und haben auf uns gewartet... Das Essen war genauso gut wie die Aussicht und auch der Wein hat uns ausgezeichnet geschmeckt. Ein rundum gelungener Abend, der mir gezeigt hat wie viele liebe Freunde ich hier in der kurzen Zeit schon gefunden habe. Meine Familie und die ganzen deutschen Freunde (bis auf Pe natürlich) habe ich sehr vermisst, aber mir ist auf eine wunderschöne Art gezeigt worden wie wichtig ich doch einigen Menschen hier bin und das Gefühl ist unbeschreiblich schön. Ich bin tief beeindruckt und hatte einen wunderbaren 32. Geburtstag, den ich niemals vergessen werde... Vielen Dank an alle meine deutschen Freunde und meine Familie für die lieben Glückwünsche und Geschenke, die ihren Weg ans andere Ende der Welt gefunden haben.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Fallschirmspringen

Fallschirmspringen stand ja schon immer auf meiner Todo-Liste... so seit ungefähr 10 Jahren zumindest. Am Wochenende war es dann endlich so weit. Randi hatte Geburtstag und wollte unbedingt einen Tandemsprung machen, was sie dann auch auf Jodis Geburtstag die Woche vorher kundgetan hat - bis dahin hatte ich geplant der Fahrer zu sein, weil ich zwar schon immer springen wollte, aber doch immer gehörig Respekt vor der Sache hatte... Nach einer Flasche Sekt war ich dann der Meinung dass Fallschirmspringen die beste Idee der Welt sei und habe mal gleich zugestimmt. Jodi und auch Pe, die 3 Tage später erst hier ankam, haben kundgetan dass sie auch ganz wild drauf sind und so hatte ich meine Klappe mal wieder ein wenig zu weit aufgerissen und fand mich irgendwie in der Situation wieder dass ich nicht mehr nein sagen konnte... Zack hat Randi gebucht und es gab kein Zurück mehr! Die ganze Woche habe ich mir in die Hose gemacht, geträumt dass mein Fallschirm nicht aufgeht und - so wie es im Nachhinein aussieht - einen nervösen Magen entwickelt. Den Samstag beim Hockey habe ich überwiegend auf der Toilette verbracht und dachte schon, ich könnte am Sonntag nicht springen, aber das war dann zum Glück nicht der Fall. Wir sind die Küste runtergefahren nach Wollongong, wo man springen und direkt am Strand landen kann. Kaum angekommen, war meine Nervosität wie weggeblasen und ich hatte einfach nur noch Bock mich aus dem Flugzeug fallen zu lassen. Die Vorbereitung dauert ewig: Papierkram ausfüllen, wiegen lassen, Klamotten überziehen, Gurt umgelegt bekommen, kurzes Briefing, in den Bus steigen, zum Rollfeld fahren, auf Flugzeug warten, ins Flugzeug steigen...gähn! Der Flug an sich war schon schön, weil wir nur 6 Springer mit dem jeweiligen Instructor waren... eine kleine Maschine mit durchsichtiger Rolltür, die ich dann auch gleich mal mit meinem Instructor in 14000 Fuß Höhe aufmachen durfte bevor wir dann als erstes Tandem-Team aus dem Flugzeug gesprungen sind. Immer noch nicht nervös, sondern völlig fasziniert von der schönen Aussicht, habe ich noch Wale versucht im offenen Meer zu entdecken als Greg meinte, es wäre so weit und raus! Es wird sehr schnell sehr windig und kalt da oben, sehr laut dazu wenn der Wind an den Ohren vorbeisaust und die Erde in rasender Geschwindigkeit näherrückt. Der freie Fall erzeugt leider nicht dieses flaue Gefühl im Magen, das ich so mag wenn man Achterbahn fährt und die eine Sekunde das Gefühl hat schwerelos zu sein bevor sie in Richtung Boden donnert. So hatte ich mir den freien Fall vorgestellt und dachte, dass dieses Kribbeln im Magen dann eine ganze Minute anhält - war nicht so! Ich fühlte mich entspannt und habe die Aussicht genossen. Fast hat man das Gefühl in der Luft zu stehen bis der Fallschirm aufgeht und der Lärm urplötzlich aufhört. Ich durfte steuern, wir sind Pirouetten geflogen und ich habe weiter mit offenem Mund die Aussicht bestaunt bevor wir dann leider gelandet sind und das ganze Abenteuer vorbei war. Gerne würde ich lernen selbst zu springen. Wie cool wäre es, einen eigenen Fallschirm zu haben und sich immer aus dem Flugzeug werfen zu können wenn einem danach ist???

Mehr Besuch

Pe ist nun auch schon eine Woche hier und ich bin noch gar nicht dazu gekommen mal wieder was zu schreiben... Olaf und Angie waren übers Wochenende ebenfalls zu Gast, sind aber mittlerweile ins Landesinnere weitergereist. Da wir aber mal wieder richtig Spaß hatten mit allen zusammen, haben wir uns spontan entschlossen, das letzte Wochenende im Juli gemeinsam in Port Douglas zu verbringen. So haben Charlotte und ich uns 2 Tage freigenommen und freuen uns auf ein wohlverdientes langes Wochenende... Nur noch 10 Arbeitstage...