Donnerstag, 11. Dezember 2008

Neuer Job

Seit Montag arbeite ich nun in meinem neuen Job auf der anderen Seite der Harbour Bridge. Nach wie vor bin ich Produktmanagerin bei einem Distributor, zum Glueck aber jetzt bei einem kleineren, bei dem ich mehr Freiheiten habe, kreativer arbeiten kann und vor allem weniger Papierkrieg fuehren muss. Die Kollegen hier sind ebenfalls nett - das ist ja so ziemlich das einzige gewesen, was mich am Ende noch bei Ingram gehalten hat, die Leute dort, die einfach super in Ordnung waren... Ich habe ein volles Trainingsprogramm, d.h. die ganze Woche ist durchgeplant so dass ich einen guten Ueberblick bekomme, Fragen noch und noecher stellen kann und ueberhaupt sind alle sehr freundlich, hilfsbereit und freuen sich nen Ast ab dass ich an Bord bin. Das ist doch was! Naechsten Freitag haben wir ein Xmas-BBQ - typisch australisch. Da hoeren alle um 12h auf zu arbeiten und konzentrieren sich stattdessen auf 'Socialising', auch als SAUFEN bekannt. Da einer unserer Company Values "Passion" ist, muessen wir uns als unsere Passion verkleiden...da faellt die Wahl nicht schwer - ne Flasche Bundy sieht etwas schlecht aus wenn man gerade mal 2 Wochen in einer neuen Firma arbeitet, also wird es wohl der Tennisschlaeger werden.
Zur Arbeit fahre ich morgens auch nur 10-15 Minuten, der Heimweg nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch wegen des Rueckstaus an der Mautstation zum Hafentunnel, aber damit kann ich gut leben. Ich fuehle mich sehr wohl hier, habe das Gefuehl, dass ich gut ins Team passe und vor allem noch richtig was bewegen kann. Endlich wieder mehr Marketing!! Das habe ich ja schon sehr vermisst seitdem ich meine lieben Kollegen in Holland verlassen habe...
Dass ich mit dem Jobwechsel die richtige Entscheidung getroffen habe, ist mir gestern noch einmal bestaetigt worden, als mir mein Ex-Chef sagte, dass eine Email rumgegangen sei dass ordentlich Leute entlassen wuerden. Da haben wir mal wieder alles richtig gemacht!!! :-)

Sonntag, 30. November 2008

Noosa

Zum Abschluss haben wir noch einen Abstecher nach Noosa an der Sunshine Coast gemacht. Jan wollte sich gerne mit einem ehemaligen Studienkollegen treffen, der vor 10 Jahren von Südafrika nach Australien ausgewandert ist und nun mit seiner Familie in Gympie wohnt, und wenn es um einen Flug nach Brisbane geht, muss man mich ja bekanntermaßen nicht 2x bitten... So haben wir dann noch 2 Nächste in Noosa verbracht, da dieser nette Küstenort ca. 100 km nördlich von Brisbane auch für Jans Freunde eine willkommene Abwechslung darstellt. Mit dem Wetter hatten wir leider weniger Glück, da es recht bewölkt und windig war, so dass man nicht klassisch den ganzen Tag am Strand hätte verbringen können, aber immerhin ist das Wasser dort kalt genug und die Stinger gibt es nicht. Somit muss man sich auch nicht als unförmiger Schlumpf verkleidet in die Fluten stürzen... eine willkommene Abwechslung!
Heute ging es dann zurück nach Sydney, aber nicht ohne vor unserem Abflug aus Brisbane noch einen Abstecher zur Uni zu machen. Irgendwie zieht mich dieser Ort immer wieder magisch an, wenn ich dort bin und ich kann einfach nicht umhin, mir die altehrwürdigen Sandsteingebäude und Arkaden wieder und wieder anzuschauen. Mittlerweile ist es ja schon 8 Jahre her, dass ich dort ein Semester verbracht habe und es hat sich vieles verändert, aber es ist doch immer wieder schön zurückzukehren...anders als unsere Uni Duisburg. Woran das wohl liegen mag?!?
In Sydney angekommen, begrüßte mich gleich ein sintflutartiger Regen, der augenblicklich eine Post-Urlaubs-Depression ausgelöst hat. Mal gut, dass ich am Montag noch nicht arbeiten muss, sondern noch eine Woche Schonfrist habe. Mein Visum für die neue Firma ist übrigens schon genehmigt, so dass ich ohne Probleme wie geplant am 8. Dezember meinen neuen Job antreten kann.

Mittwoch, 26. November 2008

Segeln mit der Malaita

Zur Abwechslung hatten wir uns ueberlegt, mit der Malaita, einem wunderschoenen hoelzernen Segelboot, das etwa 20 Passagiere fasst, nach Low Isles zu segeln. Dort kann man schoen schnorcheln und Schildkroeten beobachten, von denen wir bisher wenig gesehen hatten, da am Reef draussen doch mehr Fische und Korallen zu bestaunen waren. Schildkroeten habe ich keine gesichtet und auch nicht gehoert, dass einer der anderen Taucher eine entdeckt haette. So sollte es also die Malaita sein. Skipper Ed hat die Malaita zusammen mit einer Crew auf den Soloman Islands selbst gebaut und dann nach Port Douglas gesegelt... Mir kommt es vor, als kenne wir mittlerweile das ganze Dorf, bzw. alle, die einen Job auf dem Wasser haben - mit Ausnahme der Quicksilver/McDonald's Crew...
Dieser Tag war ebenfalls unvergesslich, wenn auch ganz anders und auf seine besondere Weise entspannend. Das Schnorcheln war nicht besonders beeindruckend, weil das Reef hier direkt vor der Kueste doch ein wenig mitgenommen ist und nicht in den vielen bunten Farben erstrahlt wie weiter draussen, wo uns die Aristocat immer hinfuehrt. Ich war schon recht gelangweilt und hatte die Nase voll als sich die ersten Schildkroeten zeigten und auf einmal wollte ich gar nicht mehr aus dem Wasser. Ich haette den ganzen Tag dort rumpaddeln und diese faszinierenden Kreaturen bei ihrem Flug entlang der Reefkante beobachten koennen... Als es der Crew dann gelungen war, mich aus dem Wasser zu kommandieren (habe erst ganz schlecht gehoert, musste wohl Wasser in meinem Ohr gewesen sein), habe ich noch laenger sehnsuchtsvoll aufs Wasser geschaut und gehofft, zumindest noch mal einen Schatten erahnen zu koennen, aber es sollte nicht sein. Viel zu kurz war ich Gast in dieser Unterwasserwelt!
Auf dem Heimweg kam ordentlich Wind auf, so dass wir die Segel setzen und uns mit ordentlich Geschwindigkeit und Wellengang auf den Weg nach Port Douglas machen konnten. Dieser Teil des Tages hat mir sogar noch besser gefallen als die Schnorchelei mit Schildkroeten - zumindest bis sich der bekloppte asiatische Tourist vollgekotzt hat und wir den Motor anschmeissen mussten um schnellstmoeglich zurueck in den Hafen zu kommen... Am naechsten Tag sollte es mal wieder zum Tauchen gehen - so war ich also gnaedig gestimmt und wusste, ich wuerde bald wieder einmal Gast in dieser faszinierenden Unterwasserwelt sein! Ein Traum!!!

Aristocat

Tauchverrueckt wie ich hier im Norden Queenslands auf einmal und voellig unangekuendigt zu sein scheine, musste ich logischerweise ein gutes Tauchboot finden. Jan, dem jegliche Form von Wasseraktivitaet wie gerufen kommt, hat sich zum Glueck gefreut dass er so die Chance hat, endlich mal nen Introtauchgang zu machen und so sind wir ab zur Marina um uns die Boote anzuschauen und das auszuwaehlen, was uns am besten gefaellt. Man soll es kaum glauben, aber selbst in diesem beschaulichen kleinen Doerfchen Port Douglas gibt es Massentourismus - in Form der Quicksilver-Flotte. Die Boote (ja, Boote! - derer 3 oder 4) fassen je 450 Passagiere. Ich habe keine Ahnung woher die die ganzen Leute nehmen, die sich auf so ein Riesenboot quetschen, aber gut... Offenbar funktioniert deren Marketing vor allem in England ausgesprochen gut, so dass fast jeder englische Touri mit nem Ticket fuer die Quicksilver in der Hand in Australien aus dem Flieger steigt. Bemerkenswert und durchaus clever, aber ueberhaupt nichts fuer mich. Ich bin ja kein Freund von Menschenmassen und wenn die dann auch noch ungeschickt im Wasser mit Haenden und Fuessen durch die Gegend wedeln, saemtliche Fische vertreiben und mit Pech auch noch das Reef zerstoeren, weil sie meinen sie wuerden ertrinken und es sei ne tolle Idee sich auf ne Koralle zu stellen, kriege ich milde ausgedrueckt Brechreiz! Die Quicksilver, von den Einheimischen weniger liebevoll McDonals's genannt, sollte es also nicht werden... Das hat mich nicht viel weiter gebracht, aber es soll ja schon mal ganz gut sein, wenn man zumindest weiss was man nicht will. Was ich wollte wusste ich dann noch immer nicht bis mir die Aristocat ins Auge fiel. Die gefiel, hatte eine angenehme Groesse und dann auch einen guten Ruf als wir im Office Beratung gesucht haben. So haben wir gleich fuer den naechsten Tag gebucht und waren total begeistert von einer sehr freundlichen Crew, einem tollen Boot, atemberaubenden Reefs schoen weit draussen, wo so gut wie keine anderen Boote vor Anker lagen, tollen Tauchlehrern und legendaeren Tauchgaengen. Kein Wunder dass wir uns waherend unseres Aufenthalts in Port Douglas insgesamt 5 Mal an Bord der Aristocat wiederfinden sollten...

Dienstag, 25. November 2008

Lady Douglas

Bei Lady Douglas handelt es sich nicht etwa um eine Dame, die hier in Port Douglas wohnt und aus irgendwelchen Gruenden besonders beruehmt ist, sondern um ein nettes kleines Raddampferboot (mit Motor fuer alle Faelle), mit dem wir eine schoene Sonnenuntergangstour im Inlet bedreht haben. Auf dem Weg kann man sich die Mangroven genauer anschauen, der Skipper ist gleichzeitig Tourguide und hat ein unfassbares Wissen ueber saemtliche Flora und Fauna in der Gegend und mit etwas Glueck bekommt man auch das ein oder andere Krokodil zu Gesicht. Zuerst sah es so aus, als haetten die Biester beschlossen sich vor uns zu verstecken, aber wen kuemmert das schon?!? Ich hatte mein Glas Sekt und ohnehin ja schon die Everglades gesehen. Gerade war ich in der "auch egal"-Stimmung, da tauchte eins auf... :-) Es war zwar nur ein kleines, aber immerhin...

Dienstag, 18. November 2008

Allein in Port Douglas

Jan musste leider am Wochenende arbeiten und anstatt in Sydney zu bleiben, habe ich mich entschlossen, schon mal vorzufliegen und das Wochenende allein in Port Douglas zu verbringen. Warum auch nicht?!? Am Flughafen in Cairns angekommen, hat mich gleich der Shuttleservice zum Mantra Treetops Resort und Spa in Port Douglas abgeholt. Neben mir war nur ein kanadisches Rentnerpaerchen an Bord, so dass ich den "Ehrenplatz" gleich neben unserem Busfahrer John angeboten wurde. John ist irgendwas zwischen 70 und 80 und mittlerweile schon das vierte Mal in Rente gegangen, dann aber so gelangweilt, dass er doch wieder anfaengt zu arbeiten. Mittlerweile arbeitet er 3x die Woche eben als Shuttlebusfahrer... was ich sonst noch alles ueber ihn weiss, erspare ich dem geneigten Leser, aber das ist mal wieder typisch fuer mich. Als ich dann noch gefragt habe, wo man denn abends am besten in Port Douglas essen koennte, hat John ueberaus freundlich gleich seinen Tipp abgefeuert: der Combined Club, in dem er natuerlich Mitglied ist und da hat er gleich mal grosszuegig angeboten, mich und auch das kanadische Paerchen im Hotel abzuholen. Das fand ich ja wirklich suess, liebenswerter, vielleicht etwas einsamer alter Herr fuehrt Touristen zum Abendessen aus... Der Combined Club ist echt ein Geheimtip. Gleich am Inlet gelegen, hat man von der Terrasse aus einen traumhaften Blick auf den Meeresarm, der auf die See hinausfuehrt und im Hintergrund nur Regenwald... in dieser Atmosphaere dann auch noch ein ungeschlagen gutes und guenstiges Stueck Fisch mit Salat essen zu duerfen und das gleich am ersten Abend, ist schon mehr als man erwarten kann! Wir hatten riesig viel Spass, John musste dann frueh nach Hause, weil er am naechsten Morgen um 4h Schicht hatte und die Kanadier und ich sind dann noch zu Fuss durch die Stadt, haben uns noch einen Absacker gegoennt und sind dann heim gelaufen.
Sonntags findet in Port Douglas der Markt statt. Hier gibt es so ziemlich alles: Hippie-Klamotten, Raeucherstaebchen, Mobiles, Essen, Getraenke, asiatische Massagestaende, tolles Holzkinderspielzeug und wunderschoene Kerzen (die angeblich nicht in der Sonne schmelzen...). Da habe ich mir gleich mal eine ergattert. Sie ist eher ein Windlicht, besteht aber aus Wachs, ist dreieckig und hat von innen ein grosses Teelicht, das die vielen kleinen Muscheln, Seesterne und kunstvoll eingearbeiteten Steinchen traumhaft schoen beleuchtet... Gut dass die Dame in die ganze Welt verschickt, so wird der ein oder andere Deutsche doch vielleicht noch von mir mit einer unwiderstehlich schoenen Kerze bedacht.

Ihr merkt schon dass mir der natuerliche Zynismus derzeit irgendwie fehlt. Das liegt daran, dass ich vor lauter Tauchen an gar nichts anderes mehr denken kann. Dort unten am Meeresgrund fuehlt man sich so friedlich, zufrieden und vollkommen als Gast in dieser bunten, faszinierenden Unterwasserwelt... Jan ist uebrigens mittlerweile angekommen, wir haben die ersten Krokodile im Inlet (jenem Flussarm, an dem wir bereits zu Abend gegessen hatten) entdeckt und waren dann auch schon am Reef draussen. Dazu bei Gelegenheit mehr...

Freitag, 14. November 2008

Gekündigt!

Montag habe ich dann wie geplant meine Kündigung eingereicht. Mit Anthony war ja alles schon am Freitag besprochen, ich habe dann nur noch die wichtigsten Aufgaben erledigt, damit ich für den Rest des Teams kein absolutes Chaos hinterlasse, und dann habe ich mal schön meine Kündigung aufgesetzt. Mal wieder sind ein paar Tränchen geflossen, aber die Entscheidung stand ja nun mal fest - schließlich war der Vertrag bei der Konkurrenz ja bereits unterzeichnet und ich stehe zu meinem Wort. Anthonys Boss, unser Business Manager, war leider im Urlaub. Das wusste ich zwar vorher, aber ich hätte doch die ein oder andere Bemerkung noch loswerden wollen. So bleibt ihm das erspart, manchmal muss man auch Glück haben im Leben... Als meine Kündigung dann unterschrieben und eingereicht war, tauchte der Category Manager auf, der Wind davon bekommen hatte, dass ich mich verdrücken wollte. So wurde ich also in ein Meeting gerufen, in dem er meine Kündigungsgründe wissen wollte. Da ich ja mit Feedback nicht geizig bin, habe ich ihm mal den Rundumeinblick verschafft und das ganze aber an der großen Unsicherheit, die derzeit hier herrscht und meinem Wettbewerbsnachteil auf dem Arbeitsmarkt bedingt durch mein zeitlich befristetes Visum und die damit verbundene Abhängigkeit von einem Sponsor aufgehängt. Weil ich nen dreisten Moment hatte, habe ich ihm angeboten, mir diese Unsicherheit zu nehmen, indem er mir ein permanentes Sponsorship-Visum bei Ingram anböte. Das war dann der Moment, in dem die Personaltante aufmarschierte. Die blöde Alte hatte schon Christian, meinem deutschen Kollegen, der vor wenigen Wochen gekündigt hat, das Leben schwer gemacht und sie ist einfach kein Sympathieträger, was sie gleich mit ihrem Auftritt wieder unterstrichen hat. Sie meinte, sie könnte sich gerne erkundigen ob das in meinem Fall möglich wäre, sie könne sich aber nicht vorstellen, dass ich die Bedingungen für dieses permanente Visum erfülle. Da ich aber meine Hausaufgaben mache bevor ich mich mit solchen Luftpumpen unterhalte, wusste ich sehr wohl, dass ich qualifiziert bin. Das habe ich ihr dann auch gesagt und sie gebeten, sich mit ihrem Immigrationsagenten zu unterhalten, der hätte wenigstens Ahnung... Am nächsten Tag kam das versprochene Feedback natürlich nicht - aber warum sollte Ingram auch meine Erwartungen enttäuschen? Es wäre ja schon nahezu ein Schock gewesen, wenn die einmal ihr Wort gehalten hätten... So also habe ich mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht Anthony gebeten Matt zu signalisieren, dass seiner Anordnung leider mal wieder nicht Folge geleistet wurde und ich wenig Bock hätte die Kündigung weiter herauszuzögern. Meine Geduld sei am Ende und wenn sei mich halten wollten, müssten sie mal den Hintern zeitnah bewegen... Der wurde dann wohl leicht blass und hektisch, hat die Persozicke angerufen, die dann Feedback für den nächsten Tag versprach - gähn! Feedback kam dann nachdem ich noch mal nachgehakt habe, was ja an sich schon ein Unding ist... Wunder, oh Wunder, ich sei qualifiziert und Ingram würde mich da auch sponsern obwohl dieses Visum eigentlich für Topmanager und Leute, die schon länger in der Firma sind, reserviert sei. Daher müsste ich die Gebühren von 8000$ auch selbst tragen und zusätzlich einen Vertrag unterschreiben, dass ich die nächsten 3 Jahre bei Ingram arbeiten würde... Etwas einseitig, das habe ich ihr auch gleich mal unverblümt mitgeteilt. Mich behalten wollen, die Gebühren zahlen lassen und meinen Arsch für die nächsten 3 Jahre auf Ingram festnageln?!? Hört sich nicht fair an... Mein Kompromissvorschlag war dann Ingram würde zahlen, ich unterschreibe den Vertrag (der ist hier eh nicht haltbar) und zahle anteilig Geld zurück für den Fall dass ich die Firma eher verlassen würde. Nö, wollten sie nicht und dann wollte ich auch nicht mehr... Eigentlich hatte ich den Papp am Dienstag schon auf, als die Alte ihr Wort nicht gehalten hat. Das war mal wieder so typisch!!! Wie dämlich kann man sein? Jetzt habe ich ihnen natürlich gesagt, das ich zur Konkurrenz gehe, was zur Folge hat, dass sie mich freistellen mussten. Somit zahlen die Hornochsen mir 4 Wochen Urlaub, was schon mehr als die Hälfte des Visums gewesen wäre... Jemand Neues zu finden, einzuarbeiten und der damit verbundene Zeitaufwand wird nicht berechnet und dürfte deutlich höher sein als die Investition, die sie hätten tätigen können. Da aber die 8000$ wieder bei irgendeiner Kostenstelle auflaufen und jemand dafür unterzeichnen müsste, der Rest dagegen aber nicht auffällt, entscheidet man sich dann eben so.
Soll mir Recht sein, ich wollte eh wieder in einer kleineren Firma arbeiten. Die ganzen Prozesse, Formulare und Unterschriftensammlerei ist ja was für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat. Die Zeit könnte man besser in die Vermarktung der Produkte stecken - der ganze Kram ist etwa so notwendig wie ein Kropf!
Somit genieße ich heute meinen freien Tag, erledige die restlichen Besorgungen, wasche, bügele, packe und schaffe es hoffentlich noch, ein bißchen an den Strand zu fahren...
In den nächsten 2 Wochen (ja, 2 Wochen, da ich ja nun unverhofft freigestellt bin!!) werde ich mich in Cairns und Umgebung herumtreiben, d.h. es gibt sicher bald wieder Neues zu lesen und ganz ganz viele Fotos vom Regenwald, Reef und Strand...